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Neues Vorstandsmitglied der Kunststiftung Hann Trier

Am 15. September 2020 wurde Prof. Dr. Christoph Zuschlag als Mitglied in den Vorstand der Kunststiftung Hann Trier gewählt.

Die Stiftung wurde 1995 vom Künstler Hann Trier gegründet und dient der Pflege seines Werkes. Ein bereits 1996 geschlossener Kooperationsvertrag mit dem Rheinischen Landesmuseum in Bonn sorgt für Aufbewahrung und Betreuung des Nachlasses des 1999 verstorbenen Künstlers.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der → Kunststfitung Hann Trier.


WOLS (Alfred Otto Wolfgang Schulze, 1913–1951): Gemälde gesucht

Das von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung geführte Wols-Archiv Ewald und Sylvia Rathke ist auf der Suche nach bisher nur wenig oder gar nicht dokumentierten Gemälden des Künstlers WOLS. Wenngleich der Großteil des Œuvres bereits erfasst wurde, ist der Verbleib einiger Gemälde bis heute unbekannt. Für entsprechende Hinweise auf Gemälde und ihren Aufenthaltsort sowie deren Eigentümer bitten wir um Mithilfe.

Kontakt und Information: Dr. Patrycja de Bieberstein Ilgner, Wols-Archiv Ewald und Sylvia Rathke in der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Bremen.

Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.].

Tel: +49 (0) 421-2788732

Sämtliche Hinweise und Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.


Vernissage: INFORMEL - Das Prinzip der Formlosigkeit

Am Freitag, 9. Oktober 2020 um 19:30 Uhr eröffnet die Galerie Bernd Bentler, Friedrichstraße 55, in Bonn die Ausstellung. Zur Einführung spricht Prof. Dr. Christoph Zuschlag.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Galerie Bentler mit den Künstlern der ZERO-Bewegung, mit Günther Uecker, Heinz Mack und Otto Piene und anderen, die mit ihrer Kunst Ende der 50er Jahre bei Null noch einmal ganz von vorn anfangen, etwas ganz Neues erschaffen und sich damit vom Vorhandenen und Bestehenden in der Kunst abgrenzen wollten.

Doch wovon wollte die ZERO-Kunst sich abgrenzen, was wollte diese Kunstrichtung überwinden, was war vorhanden, von dem man sich abwenden wollte?

Auf diese und viele andere Fragen möchte unsere neue Ausstellung Antwort geben. Sie widmet sich der vorherrschenden Kunstrichtung der 50er Jahre und zeigt, was ihre herausragenden Künstler in ihrer Arbeit seit dieser Zeit bis heute ausmacht. Zu sehen sind Malerei, Gouache und Grafik von Bernard Schultze, Fred Thieler, Karl-Otto Götz, Emil Schumacher, Fred Thieler, Jeroslav Serpan, Luis Feito López und Jean Miotte.

Die Ausstellungseröffnung findet unter den bestehenden Corona-Schutzauflagen statt. Um voherige Anmeldung persönlich, per Telefon oder per E-Mail in der Galerie Bernd Bentler bis zum 6. Oktober 2020 wird gebeten!

Kontakt:

Tel: 0228/96119195

Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 


Ausstellung "Fritz Winter - Durchbruch zur Farbe"

Vom 30. August 2020 bis 31. Januar 2021 im Emil Schumacher Museum Hagen

Fritz Winter (1905 - 1976) gehört zu den wichtigen Künstlern der Nachkriegszeit. Geprägt durch das Studium am Bauhaus in Dessau u. a. bei Paul Klee, Lyonel Feininger und László Moholy-Nagy wurde Winter von Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert, erhielt Mal- und Ausstellungsverbot. Nach Ende des Krieges gründete er am 19. Juli 1949 in der Münchner Galerie Stangl zusammen mit Rupprecht Geiger, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Willy Hempel, Willi Baumeister und Brigitte Meier-Denninghoff die "Gruppe der Gegenstandslosen", die sich kurze Zeit später in "ZEN 49" umbenannte. Mit seinen Werken leistete Winter einer wichtigen Beitrag zur abstrakten Kunst und zur Entwicklung des Informel in Deutschland.

Die als Retrospektive angelegte Ausstellung zeigt mit rund einhundert Werken Einblicke in die bedeutenden Werkphasen Fritz Winters und seine Auseinandersetzung mit Farbe, Linie und Form. 

Weitere Informationen auf den Seiten des → Emil Schumacher Museums.


VERSCHOBEN: Tagung "Kunst des Informel - Bilanz und Perspektiven der Forschung"

Die für den Zeitraum vom 30. September bis 02. Oktober 2020 geplante erste internationale Tagung der Forschungsstelle wird auf das Jahr 2021 verschoben.

Ein neuer Termin wird sobald wie möglich bekannt gegeben.


 Jubiläum: 35 Jahre Galerie Maulberger

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens dokumentiert die Ausstellung "Zeitzeugen" die Mission des Galeristen Hans Maulberger: Informel und Zero-Kunst.

Auch wenn die Jubiläumsausstellung wegen der Corona-Pandemie nurmehr im Online-Katalog nachverfolgt werden kann, wird eines deutlich: Hans Maulbergers Bewunderung für die informelle Kunst der jungen Bundesrepublik.

Gegründet im Jahr 1984, konzentriert sich Hans Maulberger seit den 1990er Jahren auf die deutsche Nachkriegskunst, kaufte für seine Ausstellungen Arbeiten direkt bei den Künstlern oder ihren Erben und führt bis heute Werke der Hauptvertreter des deutschen Informel, darunter K. O. Götz, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Gerhard Hoehme, Heinz Kreutz, Bernard Schultze, Emil Schumacher und Fred Thieler. Zudem liegen die Nachlässe von Conrad Westpfahl und Heinrich Wildemann sowie das Archiv K. R. H. Sonderborg in der Obhut der Galerie. Mehr als 50 Kataloge, etwa zu den Künstlergruppen "Quadriga" und "ZEN 49" sowie einzelnen Künstlern, sind in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Galerie, Carolin Weber, und anderen entstanden. Dank Hans Maulbergers Interesse und Engagement für das deutsche Informel kann auch die Forschungsstelle Informelle Kunst bestehen. Wir danken und gratulieren zum 35-jährigen Jubiliäum!

Weitere Informationen sowie zahlreiche Kataloge auf → maulberger.de/.


Ausstellung Internationaler Informeller Kunst

Vom 15. Februar bis 19. Juli 2020 zeigt das Märkische Museum Witten Werke aus der Sammlung des Von der Heydt-Museums.

Das Informel ist in der Wuppertaler Sammlung reich vertreten, aus der nun rund 20 Gemälde mit der Wittener Sammlung in Beziehung treten. Dazu Christoph Kohl, Leiter des Märkischen Museum Witten: "Das Märkische Museum Witten ehrt es sehr, dass Werke von hoher Qualität aus der bekannten Sammlung des Von der Heydt-Museums Wuppertal in unserem Hause gezeigt werden und zudem verdeutlichen, auf welche Art und Weisen die Künstler den Gedanken des Informel in Europa verbreitet haben. Aufgrund der beachtlichen Sammlung des deutschen Informel ist unser Museum in aller Munde. Von daher erscheint es sinnvoll hier den Scheinwerfer auf die internationale Zusammenstellung informeller Werke für die Öffentlichkeit zu richten für das das Wuppertaler Haus weniger bekannt ist, als für seine kostbaren und gefragten Im- und Expressionisten.“

Weitere Informationen auf den Seiten des → Kulturforum Witten.


 

 Ausstellung "Gerhard Hoehme - Retrospektive"

Vom 6. Februar bis 26. April (Mi-So 12-18 Uhr) zeigt die Düsseldorfer Akademie-Galerie eine Ausstellung zum Gedenken an den 100. Geburtstag Gerhard Hoehmes.

Gerhard Hoehme gehört zu einem der wichtigsten Vertreter des Informel und der abstrakten Kunst nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Nach seiner Übersiedlung aus Halle in die Bundesrepublik im Jahr 1951 studierte Hoehme an der Kunstakademie Düsseldorf. Mit einem Stipendium der Villa Massimo in Rom knüpfte der Künstler Kontakte zu internationalen Künstlern und Schriftstellern wie Cy Twombly und Paul Nizon. 1960 erhielt er den Ruf auf eine Professur für Malerei an die Düsseldorfer Akademie und unterrichtete unter anderem Sigmar Polke und Chris Reinecke.

Die Retrospektive zeigt Werke aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers, Dokumente und Fotografien aus dem Archiv der Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung und dem Archiv der Kunstakedemie Düsseldorf sowie Fotografien von Erika Kiffl, Manfred Leve und Thomas Struth.

Weitere Informationen auf den Seiten der → Kunstakademie Düsseldorf


Ausschreibung: Ernst Wilhelm Nay Forschungsstipendium

Die Ernst Wilhelm Nay Stiftung (Köln) schreibt in Kooperation mit dem kunsthistorischen Institut der Universität Köln ein Stipendium für ein Promotionsprojekt aus. Bewerbungsfrist: 1. Mai 2020.

Ziel und Zweck der Ernst Wilhelm Nay Stiftung ist die fortführende Förderung des Werks von Ernst Wilhelm Nay durch Ausstellungen und Publikationen, sowie die museale Pflege und wissenschaftliche Bearbeitung des Nachlasses. Nach Abschluss der umfassenden Projekte zu den Werkverzeichnissen der Gemälde und Papierarbeiten Nays (https://www.ewnay.de/werkverzeichnis/) soll die Forschungsperspektive erweitert werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die den Maler Ernst Wilhelm Nay und sein Werk auch über werkmonographische Ansätze hinaus in umfassenderen Kontexten diskutieren und innerhalb von theoretischen Diskursen und historischen Netzwerken thematisieren. Besonders erwünscht sind etwa Projekte mit folgenden Schwerpunkten:

- Positionierung in kunstkritischen und -theoretischen Diskursen der Vor- und Nachkriegszeit
- Internationale Rezeption Nays in Europa oder den USA, insb. seit den 1950er Jahren
- Ausstellungsgeschichten, insbesondere Nays documenta Beteiligungen (I-III)
- Verankerung in regionalen und nationalen Netzwerken des Rheinlands und Deutschlands

Das Stipendium wird für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr bei positiver Evaluation vergeben. Die Höhe des Stipendiums beträgt 1.500 € monatlich. Das Promotionsvorhaben sollte an der Universität zu Köln durchgeführt werden. Rückfragen an Prof. Dr. Christian Spies, [Email protection active, please enable JavaScript.]

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Magister, Master) im Fach Kunstgeschichte mit den Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion der Universität zu Köln. Bewerbungen mit einem 8-10-seitigen Exposé des Promotionsvorhabens samt Arbeits- und Zeitplan, Lebenslauf, Kopien der Abschlusszeugnisse, Angabe der Kontaktdaten zweier Referenzpersonen sowie Leseproben (max. 10 Seiten) sollen elektronisch in einer zusammenhängenden PDF-Datei bis zum 1.Mai. 2020 an Prof. Dr. Christian Spies gerichtet werden (Stichwort „Nay-Stipendium“): [Email protection active, please enable JavaScript.]


Ausstellung "Karel Appel"

Vom 13. Februar bis 18. April 2020 zeigt die Samuelis Baumgarte Galerie Werke des Künstlers.

Karel Appel (1921-2006) war Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA und gilt heute als einer der bedeutensten niederländischen Maler des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten sind durch einen stark pastosen Duktus und ein Schwanken zwischen Figuration und Abstraktion charakterisiert. 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der → Samuelis Baumgarte Galerie.


Forschungskolloquium "Informelle Kunst"

Am 4. Februar 2020 fand das erste Kolloquium der Forschungsstelle statt. 

Forschungskolloquium "Informelle Kunst" am 4. Februar 2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eindrücke der Veranstaltung → hier.


Ausstellung "Hans Hartung - La fabrique du geste"

Vom 11. Oktober 2019 bis 1. März 2020 zeigt das Musée d'Art Moderne de Paris die bislang größte Retrospektive zum Werk Hans Hartungs.

Hartung gilt mit seinem Werk, das sämtliche Stufen von der Figuration bis zur Abstraktion durchschritten hat, als einer der Wegbereiter des Informel. Im Jahr 1926 ging Hartung erstmals für längere Zeit zum Studium nach Paris, und verließ Deutschland in den 30er Jahren endgültig. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges nahm Hartung an der ersten documenta Teil und profitierte von Förderung Werner Haftmanns, der ihm 1975 als Direktor der Neuen Nationalgalerie eine umfassende Schau widmete. Einen Teil seiner Werke zeigte im Sommer 2018 das Kunstmuseum Bonn. Nun gewährt das MAM erstmals einen umfassdenen Einblick in die Facetten und Entwicklungen des Werkes mit dreihundert Arbeiten, zahlreichen Archivdokumeten und einem filmischen Einblick in das Atelier des Künstlers.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des → MAM

Eine Besprechung der Ausstellung von Bettina Wohlfahrt in der → FAZ.


Ausstellung "Jupp Lückeroth"

Vom 31. Januar bis 9. Februar 2020 zeigt die Galerie Andre Kirbach in Düsseldorf Arbeiten des Künstlers aus Anlass seines 100. Geburtstag im Jahr 2019.


Ausstellung "K.R.H. Sonderborg. Bilder von Zeit und Raum"

Vom 15. September 2019 bis 9. Februar 2020 zeigt das Emil Schumacher Museum Hagen Werke des Informel Künstlers.

Nach mehr als 15 Jahren ist die Ausstellung die erste umfangreiche Schau des Werks von K.R.H. Sonderborg (1923-2008). Der Künstler gilt trotz seiner oftmals in nur wenigen Augenblicken entstandenen Bilder als der "Gegenständliche" unter den Informellen. Fanden in seine Werke doch oftmals Strukturen der Gegenstandswelt oder Fotografien Eingang, die in den informellen und abstrakt-gestischen Bildern tranformiert wurden. Es erschien ein Katalog mit Texten von Ulrich Schumacher, Rouven Lotz und Carolin Weber.

Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Website des Emil Schumacher Museums.


Call for Papers

Vom 30. September bis 2. Oktober 2020 veranstaltet die Forschungsstelle eine erste internationale Tagung mit dem Titel "Kunst des Informel - Bilanz und Perspektiven der Forschung"

 

Bis zum 27. Januar 2020 können Vorschläge zur Tagung "Kunst des Informel - Bilanz und Perspektiven der Forschung" eingereicht werden.

Nähere Informationen im → Call for Papers.

 


K. O. Götz im SWR am 15. Dezember 2019, um 18.15 Uhr

Die SWR-Sendung "Ich trage einen großen Namen" zeigt einen Beitrag mit dem Informel Künstler Karl Otto Götz

 

 

Die Sendung ist abrufbar in der Mediathek des SWR.


Emil Cimiotti verstarb am 13. Oktober 2019

Der Bildhauer wurde bekannt durch seine raumgreifenden Bronzeplastiken, von denen sich eine Vielzahl im öffentlichen Besitz befinden.

 

Von der Kritik zunächst abgelehnt, fand Cimiottis Werk am Ende der 1960er Jahre Anerkennung im In- und Ausland. Der Kunstkritiker John Anthony Thwaites beschrieb Cimiottis Formen als aus dem Vorgang des Modellierens gewachsene und verglich seine Arbeitsweise mit dem Malprozess des Malers. So würden sich in seinen Arbeiten das organische Wachstum und das Unbewusste miteinander verbinden. (Thwaites 1967: 306).  → Erfahren sie mehr zum Werk Emil Cimiottis im Aufsatz "Emil Cimiotti - Das plastische und zeichnerische Werk" (2005) von Christoph Zuschlag


Vorträge von Kay Heymer und Prof. Dr. Sigrid Hofer

Rahmenprogramm der Ausstellung "Carlfriedrich Claus und Bernard Schultze. Eine deutsch-deutsche Künstlerfreundschaft." in Chemnitz

Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigten von August bis Oktober die Ausstellung "Carlfriedrich Claus und Bernard Schultze. Eine deutsch-deutsche Künstlerfreundschaft" in Kooperation mit dem museum kunstpalast Düsseldorf. Im Rahmenprogramm hielten Kay Heymer und Prof. Dr. Sigrid Hofer, beide ehrenamtlich im Beirat der Forschungsstelle tätig, Vorträge. Kay Heymer sprach zum Thema "Der Kunstsammler Willi Kemp", der schon 1965 ersten Arbeiten von Carlfriedrich Claus erworben hatte, und Prof. Dr. Sigrid Hofer zum Thema "Grenzüberschreitungen. Carlfriedrich Claus und Bernard Schultze im künstlerischen Ost-West-Dialog".

Weitere Informationen auf der Website der Kunstsammlungen Chemnitz.

 

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