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Feierliche Eröffnung am 5. Juni 2019

Der ehrenamtliche Beirat zusammen mit den Stipendiaten der Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung und der MKM Stiftung (v.l.n.r.): Dominik Eckel (Stipendiat), Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Alexander Leinemann (Stipendiat), Prof. Dr. Sigrid Hofer, Kay Heymer, Ina Hesselmann, Dr. Renate Goldmann, Dr. Gabriele Uelsberg, Dr. Dieter Groll, Anne-Kathrin Hinz, Carolin Weber.

Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba/Kunsthistorisches Institut

 

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Veranstaltungen

Die Forschungsstelle Informelle Kunst möchte im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen, Forschungskolloquien und Tagungen die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung sowie zur Präsentation und Diskussion von aktuellen Projekten bieten und somit der Informel-Forschung neuen Raum geben.

Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba/Kunsthistorisches Institut

 

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Die Forschungsstelle

Die Forschungsstelle Informelle Kunst verdankt nicht nur ihren Förderern herausragede Kontakte zu Wissenschaft, Stiftungen, Sammlungen sowie zum Galerie- und Ausstellungswesen, auch möchte sie die Möglichkeit zur Vernetzung bieten, indem sie Informationen zum Thema Informel im nationalen wie internationalen Kontext bereitstellt.

Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba/Kunsthistorisches Institut

 

Aktuelles

Forschungskolloquium "Informelle Kunst"

Am 4. Februar 2020 fand das erste Kolloquium der Forschungsstelle statt.

Forschungskolloquium "Informelle Kunst" am 4. Februar 2020

Eindrücke der Veranstaltung → hier.

Aussschreibung: Ernst Wilhelm Nay Forschungsstipendium

Die Ernst Wilhelm Nay Stiftung (Köln) schreibt in Kooperation mit dem kunsthistorischen Institut der Universität Köln ein Stipendium für ein Promotionsprojekt aus. Bewerbungsfrist: 1. Mai 2020

Ziel und Zweck der Ernst Wilhelm Nay Stiftung ist die fortführende Förderung des Werks von Ernst Wilhelm Nay durch Ausstellungen und Publikationen, sowie die museale Pflege und wissenschaftliche Bearbeitung des Nachlasses. Nach Abschluss der umfassenden Projekte zu den Werkverzeichnissen der Gemälde und Papierarbeiten Nays (https://www.ewnay.de/werkverzeichnis/) soll die Forschungsperspektive erweitert werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die den Maler Ernst Wilhelm Nay und sein Werk auch über werkmonographische Ansätze hinaus in umfassenderen Kontexten diskutieren und innerhalb von theoretischen Diskursen und historischen Netzwerken thematisieren. Besonders erwünscht sind etwa Projekte mit folgenden Schwerpunkten:

- Positionierung in kunstkritischen und -theoretischen Diskursen der Vor- und Nachkriegszeit
- Internationale Rezeption Nays in Europa oder den USA, insb. seit den 1950er Jahren
- Ausstellungsgeschichten, insbesondere Nays documenta Beteiligungen (I-III)
- Verankerung in regionalen und nationalen Netzwerken des Rheinlands und Deutschlands

Das Stipendium wird für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr bei positiver Evaluation vergeben. Die Höhe des Stipendiums beträgt 1.500 € monatlich. Das Promotionsvorhaben sollte an der Universität zu Köln durchgeführt werden. Rückfragen an Prof. Dr. Christian Spies, [Email protection active, please enable JavaScript.]

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Magister, Master) im Fach Kunstgeschichte mit den Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion der Universität zu Köln. Bewerbungen mit einem 8-10-seitigen Exposé des Promotionsvorhabens samt Arbeits- und Zeitplan, Lebenslauf, Kopien der Abschlusszeugnisse, Angabe der Kontaktdaten zweier Referenzpersonen sowie Leseproben (max. 10 Seiten) sollen elektronisch in einer zusammenhängenden PDF-Datei bis zum 1.Mai. 2020 an Prof. Dr. Christian Spies gerichtet werden (Stichwort „Nay-Stipendium“): [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

Jubiläum: 35 Jahre Galerie Maulberger

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens dokumentiert die Ausstellung "Zeitzeugen" die Mission des Galeristen Hans Maulberger: Informel und Zero-Kunst.

Auch wenn die Jubiläumsausstellung wegen der Corona-Pandemie nurmehr im Online-Katalog nachverfolgt werden kann, wird eines deutlich: Hans Maulbergers Bewunderung für die informelle Kunst der jungen Bundesrepublik.

Gegründet im Jahr 1984, konzentriert sich Hans Maulberger seit den 1990er Jahren auf die deutsche Nachkriegskunst, kaufte für seine Ausstellungen Arbeiten direkt bei den Künstlern oder ihren Erben und führt bis heute Werke der Hauptvertreter des deutschen Informel, darunter K. O. Götz, Peter Brüning, Karl Fred Dahmen, Gerhard Hoehme, Heinz Kreutz, Bernard Schultze, Emil Schumacher und Fred Thieler. Zudem liegen die Nachlässe von Conrad Westpfahl und Heinrich Wildemann sowie das Archiv K. R. H. Sonderborg in der Obhut der Galerie. Mehr als 50 Kataloge, etwa zu den Künstlergruppen "Quadriga" und "ZEN 49" sowie einzelnen Künstlern, sind in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Galerie, Carolin Weber, und anderen entstanden. Dank Hans Maulbergers Interesse und Engagement für das deutsche Informel kann auch die Forschungsstelle Informelle Kunst bestehen. Wir danken und gratulieren zum 35-jährigen Jubiliäum!

Weitere Informationen sowie zahlreiche Kataloge auf → maulberger.de/.

Ausstellung "Gerhard Hoehme - Retrospektive"

Vom 6. Februar bis 26. April (Mi-So 12-18 Uhr) zeigt die Düsseldorfer Akademie-Galerie eine Ausstellung zum Gedenken an den 100. Geburtstag Gerhard Hoehmes.

Gerhard Hoehme gehört zu einem der wichtigsten Vertreter des Informel und der abstrakten Kunst nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Nach seiner Übersiedlung aus Halle in die Bundesrepublik im Jahr 1951 studierte Hoehme an der Kunstakademie Düsseldorf. Mit einem Stipendium der Villa Massimo in Rom knüpfte der Künstler Kontakte zu internationalen Künstlern und Schriftstellern wie Cy Twombly und Paul Nizon. 1960 erhielt er den Ruf auf eine Professur für Malerei an die Düsseldorfer Akademie und unterrichtete unter anderem Sigmar Polke und Chris Reinecke.

Die Retrospektive zeigt Werke aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers, Dokumente und Fotografien aus dem Archiv der Gerhard und Margarete Hoehme-Stiftung und dem Archiv der Kunstakedemie Düsseldorf sowie Fotografien von Erika Kiffl, Manfred Leve und Thomas Struth.

Weitere Informationen auf den Seiten der → Kunstakademie Düsseldorf

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