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Die Forschungsstelle

Die Forschungsstelle Informelle Kunst verdankt nicht nur ihren Förderern herausragede Kontakte zu Wissenschaft, Stiftungen, Sammlungen sowie zum Galerie- und Ausstellungswesen, auch möchte sie die Möglichkeit zur Vernetzung bieten, indem sie Informationen zum Thema Informel im nationalen wie internationalen Kontext bereitstellt.

Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba/Kunsthistorisches Institut

 

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Veranstaltungen

Die Forschungsstelle Informelle Kunst möchte im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen, Forschungskolloquien und Tagungen die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung sowie zur Präsentation und Diskussion von aktuellen Projekten bieten und somit der Informel-Forschung neuen Raum geben.

Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba/Kunsthistorisches Institut

 

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Feierliche Eröffnung am 5. Juni 2019

Der ehrenamtliche Beirat zusammen mit den Stipendiaten der Reinhard & Sonja Ernst-Stiftung und der MKM Stiftung (v.l.n.r.): Dominik Eckel (Stipendiat), Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Alexander Leinemann (Stipendiat), Prof. Dr. Sigrid Hofer, Kay Heymer, Ina Hesselmann, Dr. Renate Goldmann, Dr. Gabriele Uelsberg, Dr. Dieter Groll, Anne-Kathrin Hinz, Carolin Weber.

Foto: Jean-Luc Ikelle-Matiba/Kunsthistorisches Institut

 

Informationen zum Download

Informationen zur Forschungsstelle stehen ab sofort in 3 Sprachen zum Download bereit!

NEUER BLOGBEITRAG: Aus den Archiven III

NEUER BLOGBEITRAG: Aus den Archiven III

University at Buffalo Anderson Gallery, 1 Martha Jackson Pl, Buffalo, NY 14214, Vereinigte Staaten (Foto: Dominik Eckel)

Unser Stipendiat Dominik Eckel berichtet von seiner Archivrecherche in den USA u. a. zur Galeristin Martha Jackson.

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Aktuelles

Ausstellung: Helen Frankenthaler. Malerische Konstellationen

Vom 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023 zeigt das Museum Folkwang in Essen Werke der amerikanischen Künstlerin.

Helen Frankenthaler (1928–2011) revolutionierte mit nur 23 Jahren zusammen mit ihren Zeitgenossinnen Joan Mitchell, Grace Hartigan, Elaine de Kooning und Lee Krasner die männlich dominierte Malereiszene in New York. Die Einzelausstellung umfasst insgesamt 84 Werke. Im Fokus steht Frankenthalers Schaffen auf Papier. Das Medium beeinflusste den entscheidenden Schritt der Künstlerin vom Abstrakten Expressionismus hin zur Farbfeldmalerei (Color Field Painting), mit dem Frankenthaler zum Vorbild für eine neue Maler*innengeneration wurde. Zeitweise ersetzte es das Arbeiten auf Leinwand fast vollständig. 75 Malereien auf Papier und neun Malereien auf Leinwand machen diese Entwicklung erlebbar.

Weitere Informationen auf der Webseite des → Museum Folkwang.

Ausstellung: Gerda Lepke "Ich bin eine Bäumin"

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Januar 2023 sind Arbeiten auf Papier und Leinwand in der Orangerie, Gera zu sehen.

Gerda Lepke (*1939 in Jena, lebt und arbeitet in Gera und Dresden) zählt zu den Vertreter*innen der Dresdner und Geraer Kunstszene, die sich bereits in der ehemaligen DDR etwabliert hat. In ihren Gemälden, Zeichnungen und Grafiken hat sie eine ganz eigene unverwechselbare Bildsprache entwickelt. Die vielfältigen Gestaltformationen, die sie der Natur entnimmt, ihre momentanen sensuellen Empfindungen der Luft- und Lichtbewegung und Geräusche verdichten sich in ihren Werken zu einem komplexen und abstrahierten Wahrnehmungsbild. Ihre Bildräume erwächsen aus einem Prozess des Übereinanderlegens und -schichtens verschiedener Farbtöne und -nuancen und den unterschiedlichen Bewegungsrichtungen der Pinselzüge und Farbtupfer. 

Eine Auswahl von Arbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart ist vom 11. Oktober 2022 bis 8. Januar 2023 in der Kunstsammlung Gera in den Räumen der Orangerie zu sehen. Die Schau zeigt formelle Brüche und die konsequente stilistische Entwicklung der Künstlerin.

Weitere Informationen auf der Webseite der → Kunstsammlung Gera.

Ausstellung: Ortswechsel

Die Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank ist noch bis zum 8. Januar zu Gast im Museum Giersch der Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Die seit über 60 Jahren bestehende Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank gastiert im MGGU. Die Kunstwerke verlassen ihre angestammten Plätze in der Bank und ziehen temporär in die historische Villa des Museums ein. Diese erste museale Präsentation der bedeutenden Notenbanksammlung gibt mit einer Auswahl von ca. 90 Kunstwerken einen markanten Überblick über die Sammlung von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart – darunter Werke von Künstler*innen wie Karl Otto Götz, Rupprecht Geiger, Katharina Grosse, Heinz Kreutz, Ernst Wilhelm Nay und Arnulf Rainer. Eine thematische Gliederung in den Räumen des MGGU lässt ungewöhnliche Dialoge und Spannungsfelder entstehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Webseite des → Museums Giersch.

Erinnerung an Erwin Bechtold (1925-2022)

Der Künstler Erwin Bechtold ist am 2. September 2022 im Alter von 97 Jahren auf Ibiza gestorben.

Erwin Bechtold wurde 1925 in Köln geboren. Er absolvierte eine Lehre zum Drucker und Setzer, suchte jedoch seine berufliche Zukunft in der bildenden Kunst und ging in den 1950er-Jahren zunächst nach Paris und Barcelona. Dort hatte er prägende Kontakte zu den Mitgliedern der spanischen Künstlergruppe Dau al Set. 1958 ließ er sich auf der Insel Ibiza nieder, wo er zusammen mit anderen Künstlern die Grupo Ibiza 59 gründete. Die Mitglieder verfolgten gemeinsame Interessen und Ziele, entwickelten aber jeweils ein eigenständiges Werk. Bechtold entwickelte ausgehend von den Einflüssen des Informel eine eigene Bildsprache. Sie ist geprägt durch die Gegensätze von Ordnung und Unordnung, von Gestaltung und Zerstörung, von Hell und Dunkel. "Das Beziehungsgeflecht von Gefühl und Ratio ist wesentlich für meine Arbeit. Meine geometrischen Formen werden häufig durchbrochen von unkontrollierten, spontanen Gesten", sagte der Künstler. Im Jahr 2020 eröffnete im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg eine große Retrospektive. Seine Werke sind heute in zahlreichen repräsentativen Sammlungen vertreten, darunter in der Fundació Juan Miro (Barcelona), im Museo Nacional Reina Sofía (Madrid), in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland (Bonn), der Sammlung Ströher (Duisburg/Darmstadt), im Museum Ludwig (Köln), im Von der Heydt-Museum (Wuppertal), der Tate Gallery (London) u. a.

Neue Website: K. O. Götz

Die Website eines der Hauptvertreter des Informel in Deutschlands wurde grundlegend überarbeitet und ist nun online.

Sowohl Texte als auch rund 4.600 Bilder sind in der neuen Website recherchierbar. Dabei wurden mehere Werkverzeichnisse eingearbeitet bzw. fortgeschrieben. Dazu gehören u. a. das Werkverzeichnis der Leinwandbilder, der Lithografien und der plastischen Arbeiten. Ab sofort können auch Einzelausstellungen mit den dazugehörigen Katalogen und Plakaten eingesehenen werden. Eine weitere Besonderheit: zu den Einzelausstellungen wurden die gezeigten Werke von K. O. Götz verlinkt! Die Website wird fortlaufend aktualisiert.

Zur Website →  www.ko-götz.de

Ausstellung: AFRO - The Poetry of Painting

Vom 2. Dezember 2022 bis 4. Februar 2022 präsntiert die Galerie SETAREH in Düsseldorf eine Einzelausstellung mit Werken des italienischen Malers.

Afro Basadella (1912-1976) gehört mit seinen Werken der 1950er- und -60er-Jahre zu den Künstler*innen des abstrakten Kunst in Italien. Dort war er ab 1952 Mitglied Künstlergruppe Gruppo degli Otto.

In Kooperation mit der Fondazione Afro Basaldella hat die Galerie Setareh, Düsseldorf nun eine Ausstellung mit Werken aus dem Nachlass des Künstlers realisiert.

Weitere Informationen auf der Webseite der Galerie → SETAREH

Ausstellung: Emil Schumacher. Das frühe Werk und die Sammlung Lepke

Vom 27. November 2022 bis 23. März 2023 präsentiert das Emil Schumacher Museum Hagen frühe Werke des Hagener Künstlers.

Weitere Informationen auf der Webseite des → Emil Schumacher Museums.

Ausstellungen: Norbert Kricke zum 100. Geburtstag

Im Jahr des 100. Geburtstags wird der Bildhauer des Informel anlässlich in Ausstellungen der Galerie Utermann und des Museum Küppersmühle für Moderne Kunst geehrt.

Gleich drei Ausstellungen widmen sich dem Bildhauer Norbert Kricke (1922-1984). Im Jahr 1946 begann er ein Studium an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. Dort war er Meisterschüler von Richard Scheibe. Ab 1949 begann Kricke erste Raumplastiken aus filigranen Stahllinien zu schaffen. Hauptsächlich mit dünnem, biegsamen Metall arbeitend, schuf der Bildhauer Skulpturen mit dynamischer Bewegung.

Nun zeigt die Galerie Utermann in Dortmund vom 4. November 2022 bis zum 23. Januar 2023 eine Retrospektive des Künstlers. Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit Krickes Nachlass entstanden. Zu sehen sind 21 Skulpturen sowie ein großes Konvolut an Zeichnungen aus allen Schaffensperioden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Textbeitrag von Florian Illies.

Weitere Informationen auf Webseite der → Galerie Utermann.

Eine zweite Ausstellung eröffnet am 17. November 2022 im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg unter dem Titel "Norbert Kricke - Bewegung im Raum" (18. November 2022 - 31. März 2023). Zu sehen sind rund 40 Plastiken des ehemaligen Rektors der Düsseldorfer Kunstakademie aus drei Jahrzehnten im Oberlichtsaal des MKM-Neubaus. Ein besonderer Akzent liegt auf dem Spätwerk der Jahre 1975–1984. Gezeigt werden darüber hinaus zahlreiche grafische Arbeiten bis hin zu seinen letzten Zeichnungen, den einzigartigen „Schlussstrichen”.

Weitere Informationen auf der Webseite des → MKM - Museum Küppersmühle.

Die dritte Ausstellung ist ebenfalls in Duisburg, im Lehmbruck Museum zu sehen.

Weitere Informationen auf der Webseite des → lehmbruckmuseums.

Neues Beiratsmitglied der Emil-Schumacher-Stiftung

Prof. Dr. Christoph Zuschlag ist für die Dauer von drei Jahren in den Beirat der Stiftung bestellt worden.

Die Emil-Schumacher-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts und betreibt in Kooperation mit der Stadt Hagen das Emil Schumacher Museum. Die Stiftung ist dem Lebenswerk des aus Hagen stammenden Künstlers Emil Schumacher (1912-1999) gewidmet und geht auf den Sohn des Künstlers, Dr. Ulrich Schumacher (1941-2021), zurück.

Weitere Informationen zu Emil Schumacher finden Sie auf der Website des → Emil Schumacher Museums.

Robert Reiter (*1932): Form, Geste, Material

Ein Gastbeitrag von Nicole Guether

Robert Reiter (*1932): Form, Geste, Material

Robert Reiter: Crete 15 (2016) (Foto: Joachim Goslar)

Als Robert Reiter (*1932 bei Bratislava) 1952 sein Studium der Kunsterziehung an der Akademie in München begann war die "Hauptstadt der Bewegung" immer noch schwer vom Krieg gezeichnet und blieb die vormalige NS-Vorzeigeakademie Hort antimoderner Kunstauffassung. Länger als anderswo hielt sich das figurative Bild und die künstlerische Erneuerung war vorerst auf die Rehabilitierung ehemals verfemter Künstler:innen des Expressionismus beschränkt geblieben.

 

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